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Vermeiden Sie diese 3 Fehler bei der Renovierung

Vermeiden Sie diese 3 Fehler bei der Renovierung

Der Immobilienmarkt boomt, aber Ihre Immobilie ist trotzdem nicht gefragt? Dann wird es Zeit für eine Renovierung. Weil auch beim Verkauf von Immobilie die Optik eine wichtige Rolle spielt, steigern Sie so den Immobilienwert. Je ausgefallener und zeitgemäßer Sie Ihre Renovierungspläne ausarbeiten, desto größer ist Ihr Alleinstellungsmerkmal und desto mehr Interessenten ziehen Sie in Ihren Bann. Das Internet bietet hierfür zahlreiche Ideen und Inspirationen. Neben vielen grandiosen Ideen finden sich hier aber auch einige die sich eher negativ als positiv auf die Immobilie auswirken. Wir zählen daher die drei größten Fehler bei der Renovierung auf, damit Ihre Immobilie bei den nächsten Renovierungsarbeiten keine Schäden nimmt.

Kleine Renovierungsarbeiten mit großen Effekten

Ob Sie nun Ihre Immobilie auf dem Land aufwerten oder lediglich den Immobilienwert Ihrer Stadtwohnung steigern möchten – eine Renovierung wirkt sich in den meisten Fällen positiv auf den Verkauf eines Hauses oder einer Wohnung aus. Denn frisch renovierte Objekte verkaufen sich grundsätzlich besser. Diesen Effekt erzielen Sie bereits mit kleinen Renovierungsarbeiten. So wirken frisch gestrichene Wände oder moderne Fliesen im Bad sehr attraktiv auf Interessenten. Einen noch höheren Marktwert erzielt Ihre Immobilie allerdings, wenn sie über ein Alleinstellungsmerkmal verfügt, das sie von der Konkurrenz unterscheidet. So profitiert beispielsweise ein traditionelles Haus auf dem Land davon, die kleinen bunten Fließen gegen große in einer neutralen Farbe auszutauschen. Auch die Ideen hinter den folgenden Renovierungstrends sind nicht falsch, auf lange Sicht betrachtet verursachen sie allerdings viele Probleme.

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Holzverkleidungen mit dem falschen Material

Die Idee: Immer beliebter werden holzvertäfelte Wände. Sie schaffen ein gemütliches Raumklima und sind besonders in Küche und Bad als Ersatz für herkömmliche Fliesen eine willkommene Abwechslung.

Das Problem: Umgesetzt wird diese Optik in der Regel mit wasserfesten Holzpaneelen, auch Shiplap genannt, die so verarbeitet sind, dass sie an den Kanten überlappen. Auf diese Weise entstehen keine Hohlräume hinter den Paneelen in die Wasser gelangen könnte und die Abstände zwischen den einzelnen Paneelen sind gleichmäßig. Leider ist auf diese Weise verarbeitetes Holz teurer, weshalb sich schnell die Idee verbreitete stattdessen Pressspanplatten an die Wand zu nageln. Obwohl diese Variante sehr wohl kostengünstiger ist, ist die Immobilie dadurch einigen Gefahren ausgesetzt:

  • Schimmel: Pressspanholz ist nicht wasserfest. So kann sich besonders in Bereichen, die viel mit Wasser in Kontakt kommen, schnell Schimmel bildet. In diesem Fall muss das Holz wieder abmontiert werden.

  • Das Holz verzieht sich. Pressspan neigt dazu sich zu bewegen. So verändert es sich mit der Zeit in Länge und Breite und kann sich sogar so stark verkrümmen, dass es sich von selbst von der Wand ablöst.

  • Gleichmäßige Abstände zwischen den Platten sind kaum zu gewährleisten, da hier anders als bei extra dafür hergestellten Holzpaneelen auf externe Abstandsmesser vertraut werden muss. Diese sind jedoch flexibel und können wegrutschen oder sich verschieben.

Die Lösung: Um Schimmelbildung zu vermeiden und eine hochwertige Ausstattung der Immobilie zu gewährleisten, ist die Verwendung von überlappenden und wasserfesten Wandpaneelen unumgänglich. Auch Beadboard ist eine passende Wahl, da sich dieses optisch kaum von anderen Holzverkleidungen unterscheidet und auch in Vinyl bereitgestellt wird.

Bäume in oder sehr nah an Häusern

Die Idee: Mensch und Natur haben sich zu weit voneinander entfernt. In Form von “vertikalen Wäldern” oder Einfamilienhäusern, die um einen oder mehrere Bäume herum gebaut werden, soll sich das nun verändern. Dadurch wird bewiesen, dass der Mensch durchaus in der Lage ist im Einklang mit der Natur zu leben – oder?

Das Problem: So großartig diese Idee auch ist werden dabei aber leider immer wieder die Bedürfnisse und auch die Kraft der Bäume unterschätzt. Ein Baum ist keine Zimmerpflanze. Er benötigt viel Platz und Sonnenlicht. Zu versuchen einen ausgewachsenen Baum in seinem Wachstum zu hemmen ist möglich, benötigt aber ein umfangreiches Wissen, jede Menge Zeit und auch spezielle Werkzeuge. Gelingt dies nicht, kommen viele Probleme auf die Immobilienbesitzer zu:

  • Wachstum: Bäume benötigen ein intaktes Ökosystem, um gesund zu wachsen. Insekten, Tiere und andere Pflanzenarten sowie Sauerstoff und Wind finden sich allerdings selten in geschlossenen Wohnräumen.

  • Wurzeln: Die Wurzeln eines Baumes wachsen nicht nur horizontal, sondern auch vertikal. Bedeckt das Fundament die Wurzeln, stirbt der Baum. Werden sie zu groß, zerstören sie das Fundament des Gebäudes.

  • Stress: Bäume sind Lebewesen, die atmen, fühlen und sterben. Sie ihrem natürlichen Lebensraum zu entreißen, um sie in Hochhäuser oder ebenerdige Wohnräume zu verpflanzen ist unethisch.

Die Lösung: Diesen Trend gilt es zu vermeiden. Die Umwelt ist besser geschützt, wenn Bäume in ihrem gewohnten Lebensraum ungestört existieren dürfen. Auf diese Weise wird nicht mehr Baumaterial benötigt, um das Gebäude stark genug für das Gewicht der Bäume zu machen. Außerdem unterstützen größere Bäume die Luftreinigung sowie die Artenvielfalt besser. Für Innenräume sind herkömmliche Zimmerpflanzen besser geeignet. Diese sind eine deutlich kostengünstigere Alternative zu Bäumen und stehen erst recht für ein harmonisches Zusammenleben von Mensch und Natur.

Fensterkunst und Glasfronten

Die Idee: Mit Größe und Form von Fenstern wird zunehmend experimentiert. Große, eindrucksvolle Fenster lassen Innen- und Außenbereich miteinander verschmelzen. Zudem wirken sie auf Passanten eindrucksvoll und interessant.

Das Problem: Was futuristisch, modern und nachhaltig aussieht ist es oftmals nicht. Denn Fenster sind als Schwachstellen in der Hauswand anzusehen, über die …

  • … Energie verloren geht: Fenster lassen Sonnenlicht in ein Haus und halten gleichzeitig die vorhandene Wärme darin. Diese Fähigkeit wird mit dem sogenannten Wärmedurchlasswiederstand oder R-Wert gemessen. Einfach verglaste Fenster haben einen sehr niedrigen R-Wert und lassen viel Wärme entweichen. Doppelt verglaste Fenster halten die Wärme besser. Doch auch hier geht Wärme aus dem Rauminneren verloren. Dabei gilt: Der Verlust ist größer je größer die Fenster sind.
  • … Wasser eindringt: Der amerikanische Architekt Frank Gehry ist für seinen expressiven Stil und besonders für die hervor ragenden Fenster berühmt. Diese moderne Bauart zieht Aufmerksamkeit auf sich, doch vergrößert auch die Schwachstellen der Gebäude. Gehry wurde im Jahr 2007 verklagt, da in einem von ihm entworfenen Bauwerk nach kurzer Zeit Wasser durch die Fenster eindrang und Risse entstanden.

Die Lösung: In unserer modernen Welt wird der Umweltschutz immer wichtiger, gleichzeitig aber Gebäudefenster immer größer. Das passt nicht zusammen, da über große Fenster viel Wärme verloren geht, was durch einen Mehraufwand von Energie ausgeglichen werden muss. Daher sind kleinere Fenster, die besser isoliert sind, nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für den Geldbeutel.

Fazit – Renovierung zu Steigerung des Immobilienwertes

Eine Renovierung, so klein sie auch ist, steigert den Immobilienwert. Wichtig dabei ist es den modernen Wohnstandards zu entsprechen und auf die Vorlieben der Interessenten zu achten. Ein Alleinstellungsmerkmal zu schaffen oder ein schon bestehendes zu unterstreichen steigert den Marktwert eines Gebäudes in den meisten Fällen. Dabei kommt es allerdings immer auch auf die Qualität an. Denn obwohl es sich bei einer Renovierung um eine wichtige Investition in den Marktwert der Immobilie handelt, kann sie im schlimmsten Fall auch zu einer Verschlechterung des Immobilienwerts führen und das Objekt sogar zum nahezu unverkäuflichen Ladenhüter machen. Dies gilt es unbedingt zu vermeiden. Achten Sie hierzu vor allem auf die Qualität der Materialien und die Langzeitwirkung der Umbauarbeiten. Denn ein Design ist nur gut, wenn die Funktionalität nicht darunter leidet. Aus diesem Grund ist es ratsam vor den Renovierungsarbeiten einen umfangreichen Plan aufzustellen und einen Fachmann zu konsultieren.

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