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So entscheidend sind die Zinsen für Ihre Immobilienfinanzierung

So entscheidend sind die Zinsen für Ihre Immobilienfinanzierung

„Früher war alles besser!“ – Ein Satz an dem kaum noch jemand vorbei kommt. Ob er stimmt oder nicht ist nicht Thema dieses Beitrags, dafür aber ein Aspekt für den er zutrifft: Die Zinsen – Zumindest zum Teil. Denn in der Tat bedeuten die aktuell historisch niedrigen Zinsen ein gigantisches Problem für die Sparer, die sich nichts sehnlicher als die guten alten Zeiten der 4 prozentigen Rendite auf ihren Sprabüchern zurückwünschen. Investoren sehen sie hingegen gerne fallen. Wie können Sie also bei der Immobilienfinanzierung von dem unterirdischen Zinsniveau profitieren und holt der Niedrigzins die Investoren doch noch ein? Warten Sie nicht mehr länger auf Ihre Antworten.

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Steigen oder fallen – Was beeinflusst das Zinsniveau?

Das Forward-Darlehen gewinnt große Beliebtheit. Von allen möglichen Finanzierungsvarianten bietet dieses Darlehen als einziges die Möglichkeit, sich das aktuell günstige Zinsniveau auch noch für morgen zu sichern. Wodurch sind die Zinsen aber momentan so niedrig und was hebt sie vielleicht wieder an?

Eine Bank und ihre Politik

Für die einen ist sie der Teufel, für die anderen ein Engel und doch erledigt sie nur ihren Job: Die Europäische Zentralbank verfolgt beim Versuch die Wirtschaft in Europa anzukurbeln seit einigen Jahren eine Niedrigzinspolitik. Sie senkt den Leitzins und somit den Preis, den Geschäftsbanken für Geldanlagen bei der Zentralbank bezahlen müssen. Somit sinken auch die Zinsen für Hypotheken. Aber auch die erwartete Veränderung an den Anleihenmärkten, wo die Banken das Geld für Hypotheken erhalten, sorgen für leichte Schwankungen bei der Festlegung der Hypothekenzinsen durch die Banken.

Die Banken legen den Hypothekenzins selbst fest. Wie hoch die Zinsen bei einer bestimmten Bank ausfallen, hängt von deren Geschäftspolitik ab. Möchte sie neue Kunden über die Bau- oder Immobilienfinanzierung gewinnen, wird sie auch mit einer niedrigeren Gewinnmarge zufrieden sein und die Zinsen senken. Aus diesem Grund ist für die Finanzierung der eigen vier Wände nicht immer die eigene Hausbank die beste Wahl. 

Die Zinsen aktuell

Immobilienkäufer und Bauherren dürfen sich gerade glücklich schätzen. Nie waren die Zinsen geringer als heute. Sie sparen sich bei gleichen Konditionen also deutlich mehr Geld, als noch vor einigen Jahren. Das beweist, dass früher eben doch nicht alles besser war. Dennoch ist auch heute noch eine knappe Finanzierung, also mit nur wenig oder keinem Eigenkapital, deutlich teurer als mit einem hohen Eingenanteil.

Trotz der aktuell niedrigen Zinsen ist es schwer die Zinsentwicklung in der Zukunft vorauszusagen. Diese kann sich schnell verändern. Trotz des lange unverändert niedrigen Zinsniveaus sind die Zinsen im Februar 2021 wieder leicht angestiegen. Von einer Zinserhöhung kann zwar noch nicht gesprochen werden, dennoch zeigt sich hier deutlich, dass die Niedrigzinsen keine Garantie für die Zukunft sind.

Niedrigzinsen: Segen oder Fluch für Immobilienkäufer?

Auf den ersten Blick scheinen die niedrigen Zinsen besonders für Investoren und zukünftige Besitzer eines Eigenheims vielversprechend zu sein. Und doch gibt es, wie so oft, auch hier eine negative Seite. Denn der niedrige Zinssatz steht in direkter Verbindung mit den Preisen am Immobilienmarkt – und treibt sie in die Höhe. Aufgrund der geringen Zinsen auf einst sichere Anlagen, wie Tages- und Festgeldkonto, greifen Anleger vermehrt zu Immobilieninvestments. Diese versprachen in der Vergangenheit besonders für das Alter eine gute Absicherung. Der neue Ansturm auf den Markt sorgt allerdings auch für eine Preiserhöhung. Dies erscheint für die Käufer zunächst nicht als Problem, denn die niedrigen Zinsen ermöglichen ihnen auch höhere Darlehen bei einer unveränderten monatlichen Belastung. 

Länger gleich besser? Ein Tipp für alle Kaufinteressenten

Wer den Traum vom Eigenheim hegt, sollte diese Entwicklung bei seiner Entscheidung nicht außer Acht lassen. Denn bei einer eventuellen Zinswende in den nächsten Jahren kann sich diese Entwicklung ins Gegenteil verkehren und die Immobilienpreise wieder senken.

Wer nicht riskieren möchte, die möglicherweise steigenden Zinsen bei einer Anschlussfinanzierung ertragen zu müssen, tut gut daran die Standard Laufzeit eines Kredits von fünf bis zehn Jahren zu hinterfragen. Eine Verlängerung der Laufzeit auf fünfzehn Jahren kann mit Blick auf die zukünftige Zinsentwicklung sinnvoll sein. Denn die Erhöhung der Zinsen ist wahrscheinlicher, als dass sie konstant bleiben oder sogar sinken. Ein Risiko gehen Sie mit einer verlängerten Laufzeit ebenfalls nicht ein, denn nach zehn Jahren hat jeder Darlehensnehmer in Deutschland das Recht, den Kredit zu kündigen oder umzuschulden.

In jedem Fall ist es bei der Suche nach dem passenden Kredit ratsam, so viele Angebote wie möglich zu vergleichen und auch die zukünftige Entwicklung am Immobilienmarkt in die Entscheidung mit einfließen zu lassen. Ein Finanzberater kann sie hierzu ausführlich informieren.

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