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Immobilien und Inflation: Wie schütze ich mich mit Immobilien in Freiburg vor Inflation?

Immobilien und Inflation: Wie schütze ich mich mit Immobilien in Freiburg vor Inflation?

Die Bilder der letzten Hyperinflation in Deutschland haben sich in unsere Köpfe eingebrannt und noch heute verfolgen uns die Bilder des Schreckens. Mit Schubkarren voll Gelder konnte gerade mal ein Laib Brot bezahlt werden, bodenlos fallende Löhne und immer höhere Arbeitslosenzahlen. Zeiten, die sich niemand zu wiederholen wünscht. Doch mit einer Inflationsraten von momentan fast 5 Prozent treibt viele die Angst vor einer solchen Wiederholung um. Doch sich solche Aussichten in der aktuellen Coronakrise tatsächlich realistisch und wie schützt man sich am besten vor der immer höher werdenden Inflationswelle? Wir beantworten diese Fragen für Sie und verraten Ihnen außerdem welche Rolle Ihre Immobilie dabei spielt.

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Inflation in Deutschland – Wiederholt sich alles?

Die Angst der Deutschen vor einer steigenden Inflationsrate sitzt tief. Die erhöhten Preise für Kraftstoff und Energie scheinen vielen als Beweis für eine drohend hohe Inflation zu genügen. Natürlich ist es nachvollziehbar, dass die erhöhten Kosten besonders Menschen mit geringem Einkommen zu schaffen machen. Doch auch größeren Unternehmen bereitet die Preisentwicklung seit Beginn der Coronakrise Sorgen. Leider treibt aber genau die Angst vor der Inflation dieselbe erst weiter voran. Klingt paradox, ist aber so. Das nennt man die Lohn-Preis-Spirale: Je mehr Sorgen sich Arbeitnehmer um die steigenden Preise machen, desto eher fordern sie von ihren Arbeitgebern auch höhere Löhne. Doch werden die umgesetzt, entstehen den Unternehmen höhere Lohnkosten. In der Folge werden die Preise für Güter erhöht, um diese Kosten auszugleichen und die Inflation steigt.

Von Experten und auch der EZB wird die aktuelle Inflation lediglich als vorübergehendes Phänomen wahrgenommen, welches selbstständig wieder abklingen wird. Doch die Angst der Menschen bleibt. Diese hängt besonders damit zusammen, dass viele die Preiserhöhung nicht nachvollziehen können. Zwar ist die Berichterstattung rund um die Inflation sehr präsent, dennoch wird kaum über die dahinterstehenden Gründe aufgeklärt.

Gründe für die steigende Inflationsrate

Die steigenden Preise der letzten beiden Jahre sind vornehmlich der Coronakrise geschuldet. Denn die Inflationsrate ist unter anderem auch daher so hoch, weil die Preise in den vergangenen Jahre besonders niedrig waren. So wurde zum einen die Mehrwertsteuer zu Beginn des letzten Jahres gesenkt, aber auch allgemein wurde weniger konsumiert, wodurch die Preise gedrückt wurden. Dazu folgte dem plötzlichen Produktionsstopp zu Beginn des ersten Lockdowns eine überraschend rasche Wiederaufnahme der Produktion. Die Rohölpreise haben sich wieder stabilisiert, doch bestehen nach wie vor Lieferengpässe in der Industrie. Die Nachfrageflut kann daher kaum gedeckt werden und die Preise daher steigen. Zusätzlich treibt die Zurücknahme der Mehrwertsteuersenkung aus dem letzten Jahr die Preise nach oben. Der Anstieg der Energiepreise hängt vor allem mit der Bekämpfung des Klimawandels zusammen. Denn die Regierung hat den CO2-Preis auf Heiz- und Kraftstoffe gezielt auf 25 Euro pro Tonne erhöht, um den Ausstoß von Treibhausgasen zu verringern.

Katastrophe oder vorübergehende Erscheinung? Ein Blick in die Zukunft

Ein Grund zur Sorge besteht laut den Experten und Expertinnen nicht, da der Anstieg der Inflationsrate absehbar war. Der Internationale Währungsfonds betont, dass sich diese Rate bis zur Mitte des Jahres 2022 auf ca. 2 Prozent einpendeln wird. Die Gefahr für eine Hyperinflation, wie wir sie noch aus der Weimarer Republik kennen, besteht also eindeutig nicht. Dennoch ist diese Situation für viele Menschen aber dennoch ein Problem. Es ist zu erwarten, dass besonders die Sprit- und Energiepreise weiterhin hoch bleiben werden. Dies trifft besonders Menschen mit wenig Einkommen sehr hart. Die Regierung reagiert darauf mit finanziellen Unterstützungen in diesen Sektoren. Trotzdem ist der Umgang mit den gestiegenen Energiekosten im Optimalfall eine Verringerung dieser. Aber wie kann man sich als Verbraucher noch vor diesen Preissteigerungen schützen?

Vom Schutz vor Inflation: Was ist der beste Weg?

Die Angst vor einer noch weiter steigenden Inflationsrate ist unbegründet. Dennoch bedroht die Inflation weiterhin unser aller Vermögen, denn alleine bei einer Rate von nur 2 Prozent ist das Geld bis zur Rente nur noch die Hälfte wert. Sparern vergeht dabei schnell der Spaß. Das soll er aber nicht, daher haben wir untersucht, wie Sie Ihr Geld mit der Investition in Immobilien am besten vor einem Wertverlust schützen können.
Ein Investment auf dem Immobilienmarkt gilt seit jeher als die sicherste Methode, um sich vor allgemein steigenden Preisen zu schützen. Viele Vertreter der Immobilienbranche werben damit, dass Immobilienbesitzer sogar doppelt von der Inflation profitieren, denn dir Immobilie würde stetig mehr wert werden, während die Kosten für den Kredit sinken. Aber stimmt das wirklich?

Dabei ist es aber wichtig eine Unterscheidung zu treffen. Denn Immobilie ist nicht gleich Immobilie. Mit Blick auf den Inflationsschutz unterscheiden wir daher zwischen der eignen Immobilie, die als Eigenheim oder zur Vermietung genutzt wird von einem Investment in den Immobilienmarkt.

Das Eigenheim als Inflationsschutz

Zunächst ist es wichtig zu verstehen, dass es DIE Inflation gar nicht gibt. Die Inflation besteht viel mehr aus einer Vielzahl an Waren, die im sogenannten Verbraucherpreisindex zusammengefasst werden. Darin sind sowohl Kaltmieten, als auch Lebensmittel und Energiepreise und noch viele weitere Güter enthalten. Das bedeutet also, dass die Inflation zwar insgesamt steigt, sofern beispielsweise die Energiepreise steigen, deshalb aber nicht zwangsläufig auch die Immobilienpreise steigen. Mit einem Eigenheim müssen Sie dann dennoch die erhöhten Energiekosten tragen, ohne dass Sie durch Ihre Immobilie davon profitieren.

Ob Ihre Immobilie tatsächlich einen Wertzuwachs erfährt, hängt stark von der Nachfrage nach Immobilien für Ihren spezifischen Standort ab. Dies hängt dabei von sehr unterschiedlichen Faktoren ab, wie beispielsweise der langfristigen Bevölkerungsentwicklung oder der Lage am Arbeitsmarkt in Ihrer Region. Je nach konkreter Verkehrsplanung in Ihrer Straße, kann die Preisentwicklung Ihrer Immobilie von der allgemeinen Marktlage der Region abweichen.

Mit Eigenheim von der Inflation profitieren

Steigende Mieten: Ein Vorteil für Hausbesitzer?

Wenn die Mieten steigen scheinen Immobilienbesitzer aber einen klaren Vorteil verzeichnen zu können. Wer beispielsweise seine Immobilie vermietet profitiert dann von höheren Einnahmen, während Eigennutzer gar keine Miete zahlen und somit quasi die steigenden Mieten einsparen. Gleichzeitig wird angenommen, dass mit einer steigenden Inflation auch das Einkommen steigt und somit die Kreditlast von Eigentümern genommen wird. Hierbei ist aber zu beachten, dass dem nicht unbedingt so sein muss und wenn doch, die ebenfalls für Mieter gilt. Diese können ihr Einkommen dann in andere Wertanlagen stecken und sich dadurch ebenfalls und in gleichem Maße vor der Inflation schützen.

Steigende Kosten: Wie Eigentümer Geld verlieren

Es gibt leider auch Punkt, an denen die Inflation gegen den Immobilienbesitzer arbeitet. Hierbei sind die steigenden Instandhaltungskosten. Mit steigenden Preisen steigen möglicherweise auch die Stundensätze für Handwerker oder die Materialkosten. Hier können Vermieter zwar steuerlich profitieren, doch die Ausgaben bestehen dennoch. Durch dieses Instandhaltungskosten sorgt der Eigentümer jedoch nur dafür, dass die Immobilie ihren Wert behält, also über die Zeit keinen Wertverlust erleidet und langsam verfällt. Ein Mieter auf der anderen Seite trägt diese Ausgaben nicht und kann eine vergleichsweise Summe in andere, gewinnbringende Anlagen stecken.

Auch steigende Leitzinsen sind ein Sorgenpool für Hauseigentümer. In der Regel reagiert die EZB nämlich auf höhere Inflationsraten mit höheren Leitzinsen. Dadurch steigen auch die Kreditzinsen. Dies ist besonders für Eigentümer relevant, wenn ihre Zinsbindung ausläuft und sie nach einem Anschlusskredit suchen.

Investments am gesamten Immobilienmarkt als Inflationsschutz

Eigentümer profitieren also vornehmlich durch steigende Mieten von der Inflation. Dies setzt aber den tatsächlichen Anstieg der Mieten voraus. Alternativ haben Sie aber auch die Möglichkeit zu einem breitgefächerten Investment in den gesamten Immobilienmarkt. Als Privatanleger ist dies allerdings problematisch, da ein direkter Einkauf von weltweiten Anteilen am Immobilienmarkt möglich ist. Sie können aber in Immobilienaktien investieren. Hierbei gilt jedoch tendenzielle dasselbe, wie für Aktien allgemein. Hierbei gilt es jedoch zu beachten, dass Immobilienpreise längst keine Einbahnstraße mehr sind. Immer wieder kommt es vor, dass die Preise für Immobilien hinter der Inflation zurückbleiben und somit real fallen.

Wie schütze ich mein Vermögen nun vor Inflation?

Im Grunde hängt es sehr stark davon ab, welche Rendite Sie auf Ihr Vermögen erzielen. Dabei ist es eher nebensächlich, ob Sie dieses Vermögen in eine Immobilie investieren oder eben in Aktien. Daher ist es nicht ratsam lediglich auf die steigenden Zinsen oder hohen Instandhaltungskosten zu achten. Es ist durchaus möglich sich mit einer Immobilie, egal ob als Anlage oder Eigenheim, vor der Inflation zu schützen. Doch wie bei jeder Investition gehen Sie auch bei Immobilien gewisse Risiken ein, die es nicht zu unterschätzen gilt. Am sichersten investieren Sie dabei in Immobilien, die sich in einer guten und wachstumsstarken Lage befinden wie beispielsweise die Deutsche Breisgaumetropole Freiburg. In der Regel ist es daher am besten seine Investitionsanlagen so gut wie möglich zu streuen, um sich sicher vor der Inflation zu schützen. Um Schwankungen am Immobilienmarkt auszugleichen sollten Sie daher auch ein Investment in Aktion oder Anleihen in Erwägung ziehen.

Warum die Immobilienpreise in Freiburg in den letzten Jahren so stark angestiegen sind und wie Sie diesen Anstieg nutzen können, erfahren Sie in unserem nächsten Beitrag.

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